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Eislingen an der Fils

Die Industrialisierung – ein Meilenstein in der Enwticklung Eislingens

Der Grundstein zur Entwicklung Eislingens von zwei Bauerndörfern zur heutigen Großen Kreisstadt wurde durch die Industrialisierung gelegt. Sie begann in den 40er Jahren des 19. Jahrhunderts und schuf völlig neue Strukturen. Begleitet vom Eisenbahnbau entstanden links und rechts der Fils entlang der damaligen Mühlkanäle Gewerbebetriebe. „Die Wirtschaftskraft Eislingens gewann an Stellenwert. Die Aussicht auf ein klein wenig Wohlstand zog viele Menschen aus nah und fern an, um als Arbeiterinnen und Arbeiter ein Auskommen in den Fabriken zu finden. Für die neu entstehenden Wohngebiete mussten Straßen angelegt werden. Die Einwohnerzahlen stiegen erheblich an. Die beiden Dörfer Groß- und Kleineislingen zählten am Vorabend der Industrialisierung jeweils rund 1000 Einwohner. 1933 wurden die beiden Orte, in denen je etwa 4000 Bewohner lebten, zur Stadt Eislingen vereinigt.“ Traditionell prägten neben der Metallverarbeitung lange Zeit das Textilgewerbe und die Papierproduktion das industrielle Gesicht Eislingens. Die letztgenannten Branchen sind mittlerweile völlig aus dem Stadtbild verschwunden. Die Sparte Metall, die heutzutage eng mit der Automobilbranche verflochten ist, war einem erheblichen Wandel unterworfen. Landmaschinenfabriken wie Ventzki und Jetter & Baur sind längst Geschichte. Auch die Spuren der vor 1840 entstandenen Papierfabrik im nördlichen Eislingen und damit die Erinnerung an die renommierte Gründungsfirma J. C. Schwarz & Söhne und an die späteren jüdischen Firmeninhaber Fleischer sind nahezu vollständig verschwunden.

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