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Der neu gestaltete SBI-Park und die Info-Station Industriekultur

Die Arbeitersiedlung in Kuchen ist weithin bekannt, weniger gut kennt man den  Park, den der Erbauer der Arbeitersiedlung Arnold Staub zwischen seiner westlich der Fabrik gelegenen Villa und der Fils anlegen ließ.
Der Park im englischen Stil, mit Blumenrabatten und Springbrunnen, war seinerzeit den Direktoren und ihren Familien vorbehalten.

Nach alten Flurplänen hat die Gemeinde Kuchen nun einen Teil des Parks in aktualisierter Form wiederhergestellt, mit Hainbuchenhecken, Blumenrabatten und mit Klinker gegliederten Flächen, die historischen Formen aufnehmen. Finanziell unterstützt wurde Kuchen dabei vom Verband Region Stuttgart aus seinem Programm zur Kofinanzierung von Landschaftsparkprojekten. Auch das alte „Gärtnerhäuschen“, dessen genaue Bestimmung nicht bekannt ist, wurde renoviert. Es soll in Zukunft als Informationsstätte dienen.

Bei dem geheimnisvoll aussehenden „Turm“ im SBI-Park handelt es sich um einen aus Tuffstein gemauerten Pfeiler mit Transmissionsrad. Er ist Teil der ehemals 465 m langen Drahtseiltransformation vom Gingener Filswehr, die der Energieversorgung der Staubschen Spinnerei diente.

Eine Info-Station Industriekultur am südwestlichen Eingang des Parks hält interessante Informationen zur Industriegeschichte von Kuchen bereit. Man erreicht sie auf dem Radweg „Route der Industriekultur aus Richtung Süßen.